Messmittel - Laser Triangulation

Wahrer Abstand: 100.00 mm 100.00 mm
Triangulationssensor
CCD-Array
Messobjekt (Matt)
Lichtintensität (Empfänger): Optimal (95%)
Berechneter Triangulationswinkel: 35.4°
X: Pixel-Position auf CCD Y: Lichtintensität (Spannung)
Spiegelnde/Glänzende Oberfläche simulieren
Matte Oberfläche: Ausreichend diffuses Streulicht erreicht den Empfänger.
Detaillierten Strahlengang (Optik) einblenden
Zeigt mit animierten Laserlinien, wie die Linse das Streulicht auf das CCD-Pixel bündelt.
OPTISCH (Berührungslos)

Prinzip & Technik

  • Prinzip: Dreiecksvermessung. Ein Laserstrahl trifft das Objekt. Die dort entstehende diffuse Reflexion wird über eine Linse schräg auf einen Zeilensensor (CCD/CMOS) abgebildet.
  • Auflösung: 0,01 mm – 0,001 mm (10 µm bis 1 µm)
  • Signalverarbeitung: Der Sensor sucht im Rauschen des Arrays nach dem Intensitäts-Peak. Über Winkelfunktionen wird die Pixelposition exakt in einen Abstand umgerechnet.
  • Scheimpflug-Bedingung: Beachte den Kippwinkel des grünen CCD-Arrays im Sensor! Das Array ist bewusst schräg zur Linse eingebaut. Nur durch diesen geometrischen Trick bleibt der Laserpunkt über den gesamten Entfernungsbereich von 80-120mm scharf fokussiert.
VORTEILE NACHTEILE

Eigenschaften & Einsatz

  • Vorteil: Messung erfolgt aus der Distanz (großer Arbeitsabstand) ohne jegliche Krafteinwirkung auf das Bauteil.
  • Vorteil: Sehr hohe Messfrequenzen (bis zu 100 kHz), ideal für bewegte Objekte.
  • Nachteil: Anfällig bei stark glänzenden (spiegelnden) Oberflächen. Da der Laserstrahl senkrecht einfällt, wird das Licht hierbei gerichtet wie an einem Spiegel in den Laser zurückgeworfen. Der schräge Empfänger geht leer aus (Signalverlust).
  • Einsatzgebiet: Qualitätskontrolle am laufenden Band, Erfassung von Höhenprofilen.